Parisfahrt

 

Die angenehme Zugverbindung brachte die Gruppe über Göttingen und Karlsruhe in 7 Stunden ans Ziel. So hieß es am Dienstag, den 30 September um 16.45 Uhr :
                                      PARIS NOUS SOMMES LA !
Ein attraktives Besichtigungsprogramm konnte den Schülerinnen vielfältige Eindrücke vermitteln. Der erste Eindruck einer Weltstadt, die den Transport vieler Menschen von A nach B organisieren muss, konnte gleich nach der Ankunft gewonnen werden. Nur 10 Sekunden hält die Metro pro Station, und wenn alle mitkommen wollen – und das mit Koffern-  muss man sich gut auf dem Bahnsteig positionieren. Das klappte nicht sofort, aber wer zugehört hatte, wusste, wo auszusteigen war; und es hatten alle aufgepasst!basilika_sacre_coeur_crt_paris_ile_de_france_gilles_targat_06897
Der erste abendliche Besuch galt der in Montmartre gelegenen Sacré Coeur und dem zu ihren Füßen liegenden terrassenartigen Park. Überwältigt von den Ausmaßen der Stadt, die im Abendlicht zu ihren Füßen erstrahlte, mussten die Schülerinnen ihren Eindruck erst einmal ausgiebig photographisch festhalten.
Mittwoch  stand  ein ausgedehnter Stadtrundgang auf dem Programm, natürlich auch unter Zuhilfenahme der Metro. Vom HOTEL DE VILLE ging es zur NOTRE DAME, entlang den Seinekais zurück auf die RIVE DROITE  in die RUE DE RIVOLI zum FORUM DES HALLES. Dort befindet sich zur Zeit eine Riesenbaustelle, deren erste Bauabschnitte gerade fertiggestellt wurden. Weiter ging es zum CENTRE POMPIDOU, das die Schülerinnen bereits aus einer Lektion ihres Buches kannten.
Paris hat viele kleine und große Parks, die auch von der Gruppe dankbar genutzt wurden, um dort in der Mittagszeit das mitgebrachte Baguette zu verspeisen. Wir machten uns also auf den Weg in den Faubourg SAINT GERMAIN DES PRES auf der RIVE GAUCHE. Im Kaufhaus BON PRIX, einem Einkaufstempel, der seit über 100 Jahren die Kunden mit excellenter Mode, Parfums, Geschirr, Papierwaren und dergleichen versorgte, reichte aber unsere Barschaft nicht, um die sogenannten “Guten Preise “zu zahlen. Bodyguards sorgten auch dafür, dass nicht ganz so wohlhabend aussehende Kundschaft die einzelnen Geschäfte nicht allzu sehr bevölkerte. Durch die Straßen des Stadtteils ging es hinüber ins QUARTIER LATIN zur berühmten Pariser Universität der SORBONNE.
Warmer Sonnenschein lud auch jetzt am Abend dazu ein, zusammen mit vielen Parisern den Tag im Jardin de Luxembourg ausklingen zu lassen.

Was machen die da ?

 

Abendessen gab es in der Mensa der Pariser Universität. Da konnte man sich gleich ganz erwachsen fühlen.
Abendlicher Bummel durch das noch recht belebte Viertel rundete den Tag ab.

Donnerstag ging es hinaus an den Stadtrand zur Besichtigung des von Ludwig XIV erbauten Prachtschlosses.
Am späten Nachmittag kehrten wir ins Stadtzentrum  zum Boulevard Hausmann zurück. Die Kaufhäuser Printemps und die Galeries Lafayette, sowie zahlreiche Geschäfte bekannter Modemarken luden zum Einkaufsbummel ein. Besonderen Anklang fand die Dachterrasse über der Galerie Lafayette. Zum Abendessen ging es wieder in die Mensa.

Freitag stand erneut Kultur auf dem Programm. Dem Louvre, eines der größten Museen der Welt sollte ein Besuch abgestattet werden. Obwohl das Museum Schätze aus der ganzen Welt ausstellt, galt das Interesse primär  nur der Mona Lisa. Hier unterscheiden sich unsere Schüler nicht von den Touristen aus aller Welt. Drei große Flügel des Museums bieten Schätze, doch bei der Mona Lisa war es extrem belebt. Der Saal, in dem das Portrait einer florentinischen Frau hinter einer abgesperrten Zone, durch Glas geschützt ,zu sehen ist,
quillt über von Menschen, die unbedingt ein Photo schießen möchten, wenn möglich als Selfie. Unsere Schülerinnen waren in der Masse verschwunden.
In den zwei anderen Flügeln des Museums ging es vergleichsweise geruhsam zu. Wir besuchten die Prachträume von Napoleon III aus der Mitte des 18OO Jahrhunderts, interessante Stillleben niederländischer Maler, einige Bilder Albrecht Dürers, die die Schüler aus dem Kunstunterricht kannten, sowie historische Szenen aus der französischen Geschichte, z.B. die Krönung Napoleons, Schlacht der Gallier gegen die Römer etc.
Mittagessen natürlich wieder im Park, diesmal  in den TUILLERIEN. Anschließend ging es auf die CHAMPS ELYSEES bis hinauf zum ARC DE TRIOMPHE
Um 16.OO Uhr waren wir angemeldet zum Highlight eines jeden Parisbesuches.

Trotz der Anmeldung dauerte es aber ganze zwei Stunden bis man wieder von der Spitze zurückgekehrt war. Aber die Aussicht ist schon grandios.