Ausflug der 5. Klassen zum Roemer-Pelizäus-Museum: Carl-Benscheidt Schüler auf den Spuren der Pharaonen

„Wie, die Statuen sind echt?“ Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 5b der CBRS Alfeld staunten nicht schlecht, als sie am 22. März den Weg ins Romer- Pelizaeus- Museum nach Hildesheim fanden. Das Museum ist bekannt für seine sehr umfangreiche Ausstellung mit Exponaten aus dem alten Ägypten. An diesem Tag bekamen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich selbst einmal auf die Spuren der alten ägyptischen Kultur zu bewegen.
Zunächst erwartete die Schülerinnen und Schüler eine Führung durch die Ausstellung. Zahlreiche Statuen oder Schriftzeugnisse vielfältiger Art weckten das Interesse der Schülerinnen und Schüler. Eine besondere Tür, welche mit vielfältigen Hieroglyphen versehen ist, nahm die Kinder mit auf die Reise der Prinzessin Wenschet und der Entstehung ihres Namens im Rahmen der historischen Forschung. Die Erwartungen der Schülerinnen und Schüler wurden zudem übertroffen, als sie auf einmal vor einer echten Mumie standen und aufmerksam den Geschichten der Museumspädagogen über die Exponate zuhörten. Im Anschluss an eine 45-minütige Führung wurden die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv und versetzten sich in die Rolle eines Schreibers im alten Ägypten. Zunächst mussten sie eine Schreibtafel aus Holz selbstständig bauen, bevor diese mit heißem Wachs ausgestattet wurde. Auf diesem Wachs konnten die Schülerinnen und Schüler nun mit einem ebenfalls selbst erstellten Holzstift ihren Namen oder eine kurze Grußbotschaft in Hieroglyphen schreiben.
Das problemlose Entziffern der Namen seitens der Museumspädagogen sorgte umso mehr für Begeisterung unten den Schülerinnen und Schülern. Ein weiterer Vorteil dieser Tafeln ist, dass besonders interessierte Kinder sie jederzeit wieder benutzen können. Dazu müssen sie lediglich in die Sonne gelegt werden, damit das Wachs erneut flüssig wird und die zuletzt geschrieben Botschaft verschwindet. Auch die Fachlehrer der jeweiligen Klassen Philipp Jacobs und Florian Antosch zeigten sich überaus zufrieden mit den Möglichkeiten, die das Museum anbietet. „Alles in allem denken wir, dass die Kinder mit Freude etwas lernen konnten. Vielen Dank an das Roemer-Pelizaeus Museum“, so die beteiligten Lehrkräfte.