Besuch bei der Polizei Alfeld

Kriminal- und Detektivgeschichten – damit beschäftigt sich ein Wahlpflichtkurs, des 7. Jahrgangs der Carl-Benscheidt-Realschule. Um ein bisschen mehr darüber zu erfahren, wie die Polizei Täter ermittelt, begab sich die Kursteilnehmer, mit ihrer Deutsch-Lehrerin Dagmar Reimann, für zwei Stunden zur Alfelder Polizei.

„Täter hinterlassen immer Spuren“, sagte Polizeioberkommissar Wehe und erklärte die Spurensuche am Tatort am Beispiel eines Einbruchs. Die Kinder erfuhren, dass Fingerabdrücke, Fußspuren – in der Fachsprache Schuhsohleneindrucksspur genannt -, Blutspuren, Fasern und Werkzeugspuren zur Ermittlung des Täters führen können. Alle Spuren müssen gesichert werden, dabei kommen Fotos, spezielle Folien, Pulver und Pinsel, Wattestäbchen und Knetmasse zum Einsatz. „Die Auswertung der Spuren wird zum Teil hier bei uns vorgenommen, in den meisten Fällen jedoch in Hildesheim und Hannover“, erläuterte Wehe.

Wenn früher Fingerabdrücke genommen wurden, bekam man von der Tinte schmutzige Finger. Um zu zeigen, dass das heutzutage eine saubere Angelegenheit ist, nahm Kriminalhauptkommissar Schleyer, der in Alfeld künftig für die Spurenlage zuständig ist, von allen Schülerinnen und Schülern die Fingerabdrücke und gab ihnen einen Ausdruck ihrer Abdrücke mit. Natürlich wurden sie anschließend wieder gelöscht.
Zum Schluss des Besuchs wurde der Wunsch der Kinder erfüllt, einmal die Gefängniszellen zu sehen. „Das Bett sieht ja nicht so gemütlich aus“, stellt die 12-jährige Lilly fest.

JG7Polizei