Carl-Benscheidt Realschule in Alfeld ist nun „Mitarbeitende UNESCO Schule”

Realschule Alfeld erhält einen neuen Status – die Carl-Benscheidt Realschule in Alfeld ist nun „Mitarbeitende UNESCO Schule”

Die CBRS-Alfeld hat es geschafft. Nach mehrjähriger und kontinuierlicher Mitarbeit als „Interessierte Schule“ im Netzwerk der UNSECO-Schulen in Deutschland und der Welt ist die Realschule nun „Mitarbeitende Schule“.

Der Weg dahin stellte sich als besondere Herausforderung für das UNESCO-Team der Realschule dar.

Vier Jahre blieben das Team um Bettina Moormann, Birgit Hoffmann, Silke Orthuber und Florian Antosch am Ball, um die Vorgaben der UNESCO zu erfüllen.

Nach mehrjähriger Vorarbeit von Bettina Moormann und Birgit Hoffmann (Ideenträger) und den hartnäckigen Lehrkräften Silke Orthuber und Florian Antosch, welche viele Ideen weiterentwickelten und an vorgegebenen Tagungen und Treffen des UNESCO-Netzwerks teilnahmen, erhielt die Schule im Mai den Titel „Mitarbeitende Schule“.

Die UNESCO ist die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation. Sie wurde am 16. November 1945 gegründet. „Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden“ lautet die in der UNESCO-Verfassung verankerte Leitidee.

Die Leitideen im Hinblick auf eine nachhaltige Lebensweise und der Umgang auf der Erde mit Minderheiten und deren Problemen, sollten uns alle interessieren und gehen alle etwas an, so Orthuber und Antosch. Sie versuchen besonders bei den Schülerinnen und Schülern die Perspektive der Denkweise zu verändern und die diese für lokale bis hin zu globalen Problemen auf der Erde zu sensibilisieren und eine bewusste und nachhaltige Lebensweise zu fördern.

Dieses kann in Schule durch besondere Themen und Inhalte geschehen. Dabei ist es wichtig, die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken anzuregen und ihre Lebensweise als auch Konsumweise zu hinterfragen.

Die jahrelange Zusammenarbeit mit dem Fagus-Werk, unserem UNESCO-Weltkulturerbe in Alfeld, wird in Zukunft noch weiter ausgebaut. Bereits jetzt bilden Silke Orthuber und Birgit Hoffmann Schülerguides aus, die Schulgruppen durch das FAGUS-Werk führen. Aufgrund der Corona-Bestimmungen ist dieses Projekt im Moment allerdings ausgesetzt.

Jetzt gilt es, die Ideen der UNESCO noch stärker im Schulprogramm zu verankern und weitere Ideen zu entwickeln, damit die Schule in einigen Jahren hoffentlich auch den nächsten Status der „Anerkannten Schule“ im UNESCO Schulnetzwerk erreicht.

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