Waldjugendspiele vom 12.06.2017

Erstmalig fanden die diesjährigen Waldjugendspiele nicht im Herbst, sondern kurz vor den Sommerferien statt. So hieß es also für die 5. Klassen der Carl-Benscheidt-Realschule, der Schulrat-Habermalz-Schule und der Erich-Kästner-Schule am Montag, dem 12. Juni: Ab in den Wald!Ausrichter der Waldjugendspiele war die Carl-Benscheidt-Realschule. Als Betreuer der  insgesamt 14 Stationen konnten wieder Herr Stave und seine Mitarbeiter des Baubetriebshofs, die angehende Försterin Frau vom Forstamt Grünenplan sowie zahlreiche ehemalige Kolleginnen und Kollegen der Realschule, der Orientierungsstufe und der Hauptschule gewonnen werden. Zusätzlich waren die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a und 9b der CBRS als Helfer im Einsatz.
Am frühen Morgen lachte noch die Sonne mit den Kindern um die Wette. Entsprechend gut war die Stimmung aller Beteiligten um einen sehr schönen und lehrreichen Tag zu erleben.
Die ersten 2 Stationen (1a und 1b) waren im Zwergentunnel, Frau Ermert nahm die Kinder mit ihrem Schülerteam in Empfang. Hier mussten Blätter, Blüten und Früchte zugeordnet werden. Eichel oder Kastanie? Hagebutte oder Holunder? Es wurde eifrig diskutiert.
Bei der  Station “Wild und Jagd“  ging es um  heimische Tiere. Und um die Station anschaulich zu gestalten, hatte Herr Stave einige Felle, Geweihe und präparierte Tiere mitgebracht.
Bei Station 3 konnte man seine handwerklichen Fähigkeiten zeigen. Mit der Bügelsäge musste ein Stück Holz abgesägt werden. Frau Espelage und ihre beiden Helfer hatten viel Spaß mit den Gruppen.
Um die Werkzeuge der Waldarbeiter ging es in der nächsten Station. Herr Köpsel  vom städtischen Bauhof hatte seine Geräte mitgebracht, und die Schüler sollten sie verschiedenen Tätigkeitsbereichen zuordnen. Herr Köpsel und Herr Behrendt erklärten ihnen geduldig, wofür welches Gerät eingesetzt wird.
Die Station 5 erfreute sich besonderer Beliebtheit, denn hier durften die Schüler das Bogenschießen ausprobieren. Herr Bleß, Herr Espelage und ihr Team sorgten dafür, dass alles in geordneten Bahnen lief. Leider hatte jeder Schüler nur eine begrenzte Anzahl an Schüssen.
Die nächste Station  nahm des Thema Müll ins Visier: Was gehört nicht in den Wald? Die Schüler 9a hatten auf einem abgesteckten Parcour verschiedene Gegenstände im Wald versteckt, die von den Fünftklässlern entdeckt werden mussten. Sie erwiesen sich hier als ausgesprochen pfiffig!
Bei einem Waldbodenmemory war das Merk- und Erinnerungsvermögen gefragt, denn den Kindern wurden in einem Quadrat einige Waldgegenstände gezeigt. Nach 2 Minuten wurden mehrere Veränderungen vorgenommen, die die Schüler benennen mussten. Als Belohnung gab es ein Bonbon für jeden!
Beim Kiefernzapfenwerfen standen wieder Geschicklichkeit und Spaß im Vordergrund. Eigentlich wollten die Fünftklässer gerne noch länger wetteifern.
An Station 9 war Balance gefragt: eine 5m lange Strecke musste auf Stelzen zurück gelegt werden. Gar nicht so einfach! Gut, dass  2 starke Jungs und Mädchen aus der 9a  und Herr Birkner den Kindern  halfen, das Gleichgewicht zu halten.
Herr Weigel und drei Mädchen aus der 9a betreuten die Station „Ach du dicker Baum“. Sie erklärten den Kindern, wie man die Höhe eines Baumes bestimmt. Umfang und Alter mussten dann geschätzt werden.
Der Entdeckerturm mussten einige heimische Tiere und Vögel bestimmt werden. Das war ganz schön kniffelig. Zum Glück durften Bestimmungsbücher und Informationsma-terial benutzt werden. Der Blick aus den Turmfenstern war herrlich.
Groß war allerdings das Entsetzen einiger, als Herr Moschner die Bonbonpapiere einsammelte und es dafür punkte gab. Uups – wo waren sie denn….?
Nach so vielen anstrengenden Aufgaben kann man schon mal hungrig werden. Gut, dass es eine Proviantstation gab! Hier hatte die 9a  leckere belegte Brote, Muffins, Snacks und Getränke vorbereitet.
Am Friedhof in Langenholzen war Heimatkunde dran: Wer über unsere Gegend und heimische Tiere Bescheid wusste, war im Vorteil, ebenso, wer im Musikunterricht aufgepasst hatte, denn es mussten sogar Lieder benannt werden. Frau Moormann und ihr 9b-Team gaben den einen oder anderen Tipp, um Punkte zu retten.
Nach dem ca. 2 km langen Weg mit den vielen unterschiedlichen Aufgaben waren alle Kinder zwar ein wenig erschöpft, aber sehr zufrieden. Ein Mädchen aus de 5d sagte im Vorfeld der Spiele: „Ich bin noch nie mehr als 1 km gelaufen.“ Am Ende der Strecke stellte sie erstaunt fest, dass 2 km doch nicht so lang sind und sogar Spaß machen können.