Waldjugendspiele der 5. Klassen am 24.06.2019 – Waldläufer und Füchse

Am Montag, den 24. Juni 2019,  hieß es für die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen der Carl-Benscheidt-Realschule und der Schulrat-Habermalz-Schule, sowie für die 5./6. Klasse der Erich-Kästner Schule : Ab in den Wald! Es war wieder Zeit für die Waldjugendspiele!
Ausrichter der Waldjugendspiele war die Carl-Benscheidt-Realschule, die wie in den vergangenen Jahren Herrn Stave und seine Mitarbeiter des Baubetriebshofs sowie zahlreiche ehemalige Kolleginnen und Kollegen der Realschule und der Hauptschule als engagierte Helfer zur Betreuung der insgesamt 12 Stationen gewinnen konnte. Zusätzlich waren die Schülerinnen und Schüler der 8b als Helfer im Einsatz.
Am frühen Morgen, als die ersten Gruppen von den Organisatorinnen Anke Moschner und Viktoria Borzova am BBS-Parkplatz auf den Weg geschickt wurden, schien die Sonne bereits in ihrer ganzen Pracht. Es spiegelte die Vorfreude und Motivation der antretenden Schüler wider. Mit anhaltender guter Laune erlebten die Schüler/innen einen sehr schönen und lehrreichen Tag.
Die ersten 2 Stationen (1a und 1b) waren im Zwergentunnel, hier mussten Blätter und Früchte zugeordnet werden. Eichel oder Kastanie? Hagebutte oder Eberesche? Es wurde eifrig diskutiert.
Bei der Station “Wild und Jagd“ ging es um heimische Tiere. Um die Station anschaulich zu gestalten, hatten Herr Stave und sein Team, vom Baubetriebshof der Stadt Alfeld, einige Felle, Geweihe und präparierte Tiere mitgebracht.
Bei Station 3 konnte man seine handwerklichen Fähigkeiten zeigen. Mit der Bügelsäge musste ein Stück Holz abgesägt werden. Frau Espelage und ihre Helfer hatten viel Spaß mit den Gruppen.
Um die Werkzeuge der Waldarbeiter ging es in der nächsten Station. Die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs hatten ihre Geräte mitgebracht, und diese sollten verschiedenen Tätigkeitsbereichen zugeordnet werden. Die Standbetreuer erklärten den Schülern geduldig, wofür welches Gerät eingesetzt wird.
Die Station 5 erfreute sich besonderer Beliebtheit, denn hier durften die Schüler das Bogenschießen ausprobieren. Herr Bleß und Herr Pölcher sorgten mit Schülern der 8b dafür, dass alles in geordneten Bahnen lief. Leider hatte jeder Schüler nur eine begrenzte Anzahl an Schüssen. Es war sofort klar: Es sieht viel leichter aus, als es in Wirklichkeit ist. Und verschossene Pfeile muss man suchen gehen …Die nächste Station nahm des Thema Müll ins Visier: Was gehört nicht in den Wald? Die Schüler der 8b hatten auf einem abgesteckten Parcour verschiedene Gegenstände im Wald versteckt, die von den Fünftklässlern entdeckt werden mussten. Sie erwiesen sich hier als ausgesprochen pfiffig!
Bei einem Waldbodenmemory war das Merk- und Erinnerungsvermögen gefragt, denn es wurden in einem Quadrat mehrere Waldgegenstände ausgelegt. Nach 2 Minuten wurden von den Standbetreuern mehrere Veränderungen vorgenommen, die die Schüler benennen mussten. Als Belohnung gab es ein Bonbon für jeden!
Beim Kiefernzapfenwerfen standen wieder Geschicklichkeit und Spaß im Vordergrund. Eigentlich wollten die Teilnehmer gerne noch länger wetteifern. 30 Kiefernzapfen konnten im Eimer versenkt werden. Dafür brauchte man allerdings die richtige Wurftechnik. Gut, dass die Schüler/innen dafür gegenseitig angefeuert haben.
An Station 9 war Balance gefragt: eine 5m lange Strecke musste auf Stelzen zurückgelegt werden. Gar nicht so einfach! Gut, dass die Teammitglieder zusammengearbeitet haben um das Gleichgewicht zu halten.
Klaus Weigel und Schüler betreuten die Station „Ach du dicker Baum“. Sie erklärten den Kindern, wie man die Höhe eines Baumes bestimmt. Umfang und Alter mussten dann geschätzt werden.

 

 

 

 

 

Im Entdeckerturm mussten einige heimische Tiere und Vögel bestimmt werden. Das war ganz schön kniffelig. Zum Glück durften Bestimmungsbücher und Informationsmaterial benutzt werden. Der Blick aus den Turmfenstern war herrlich.
Groß war allerdings das Entsetzen einiger, als Detlef Moschner die Bonbonpapiere einsammelte und es dafür Punkte gab. Uups – wo waren sie denn geblieben …?
Am Friedhof in Langenholzen war Heimatkunde dran: Wer über unsere Gegend und heimische Tiere Bescheid wusste, war im Vorteil. Ulrich Eichhoff und sein 8b-Team gaben den einen oder anderen Tipp, um Punkte zu retten. 5 Lieder oder Gedichte bei denen Tiere oder etwas mit Wald vorkommt, kommen Sie darauf? Oder können Sie adhoc 5 Tiere oder Pflanzen benennen, welche an einem morschen Baumstumpf leben?
Nach dem ca. 2 km langen Weg, mit vielen unterschiedlichen Aufgaben waren alle Kinder zwar ein wenig erschöpft, aber sehr zufrieden. Für die Organisatoren war es toll zu hören, dass mehrere Schüler sagten: “ Ich möchte am liebsten jedes Jahr Waldjugendspiele haben.“ und mit dieser Aussage die volle Zustimmung ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler ernteten. Wir freuen uns über die vielen teilnehmenden Schulen und die Kooperation mit Herrn Stave und seinem Team. Auch einen großen Dank an die zahlreichen freiwilligen Helfer.
Und nun noch ein paar Bilder, die die Stimmung unserer Waldläufer abbilden: