Waldjugendspiele der 6. Klassen

Am Dienstag, dem 25. September 2018,  hieß es für die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen der Carl-Benscheidt-Realschule und der Schulrat-Habermalz-Schule: Ab in den Wald! Es war wieder Zeit für die Waldjugendspiele!

Ausrichter der Waldjugendspiele war die Carl-Benscheidt-Realschule, die wie in den vergangenen Jahren Herrn Stave und seine Mitarbeiter des Baubetriebshofs sowie zahlreiche ehemalige Kolleginnen und Kollegen der Realschule und der Hauptschule als engagierte Eltern-Helfer zur Betreuung der insgesamt 12 Stationen gewinnen konnte. Zusätzlich waren die Schülerinnen und Schüler der 10c als äußerst kompetente und freundliche Helfer im Einsatz.

Am frühen Morgen, als die ersten Gruppen von den Organisatorinnen Anke Moschner und Viktoria Borzova am BBS-Parkplatz auf den Weg geschickt wurden, war es noch leicht neblig bei 8 Grad und auch recht frisch. Das konnte die gute Stimmung aller Beteiligten jedoch nicht trüben. Bald brach dann auch die Sonne hervor, und alle – Helfer wie Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen – erlebten einen sehr schönen und lehrreichen Tag.

Die ersten 2 Stationen (1a und 1b) waren im Zwergentunnel, hier mussten Blätter und Früchte zugeordnet werden. Eichel oder Kastanie? Hagebutte oder Eberesche? Es wurde eifrig diskutiert.

Bei der  Station “Wild und Jagd“  ging es um  heimische Tiere. Und um die Station anschaulich zu gestalten, hatte Herr Stave einige Felle, Geweihe und präparierte Tiere mitgebracht.

Bei Station 3 konnte man seine handwerklichen Fähigkeiten zeigen. Mit der Bügelsäge musste ein Stück Holz abgesägt werden. Margret Espelage und ihre Helfer hatten viel Spaß mit den Gruppen.

Um die Werkzeuge der Waldarbeiter ging es in der nächstenStation. Die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs hatten ihre Geräte mitgebracht, und diese sollten verschiedenen Tätigkeitsbereichen zugeordnet werden. Die Standbetreuer erklärten den Schülern geduldig, wofür welches Gerät eingesetzt wird.

Die Station 5 erfreute sich besonderer Beliebtheit, denn hier durften die Schüler das Bogenschießen ausprobieren. Martin Bleß und Franz Espelage sorgten mit Schülern der 10c dafür, dass alles in geordneten Bahnen lief. Leider hatte jeder Schüler nur eine begrenzte Anzahl an Schüssen.

Die nächste Station nahm des Thema Müll ins Visier: Was gehört nicht in den Wald? Frau Möller und die Schüler der 10c  hatten auf einem abgesteckten Parcour verschiedene Gegenstände im Wald versteckt, die von den Sechstklässlern entdeckt werden mussten. Sie erwiesen sich hier als ausgesprochen pfiffig!

Bei einem Waldbodenmemory war das Merk- und Erinnerungsvermögen gefragt, denn es wurden in einem Quadrat mehrere Waldgegenstände ausgelegt. Nach 2 Minuten wurden von den Standbetreuern mehrere Veränderungen vorgenommen, die die Schüler benennen mussten. Als Belohnung gab es ein Bonbon für jeden!

Beim Kiefernzapfenwerfen standen wieder Geschicklichkeit und Spaß im Vordergrund. Eigentlich wollten die Sechstklässer gerne noch länger wetteifern.

An Station 9 war Balance gefragt: eine 5m lange Strecke musste auf Stelzen zurück gelegt werden. Gar nicht so einfach! Gut, dass starke Jungs und Mädchen aus der 10c den Kindern  halfen, das Gleichgewicht zu halten.

Klaus Weigel und Schüler betreuten die Station „Ach du dicker Baum“. Sie erklärten den Kindern, wie man die Höhe eines Baumes bestimmt. Umfang und Alter mussten dann geschätzt werden.

Bei dem Entdeckerturm mussten einige heimische Tiere und Vögel bestimmt werden. Das war ganz schön kniffelig. Zum Glück durften Bestimmungsbücher und Informationsmaterial benutzt werden. Der Blick aus den Turmfenstern war herrlich.
Groß war allerdings das Entsetzen einiger, als Detlef Moschner die Bonbonpapiere einsammelte und es dafür Punkte gab. Uups – wo waren sie denn….?

Am Friedhof in Langenholzen war Heimatkunde dran: Wer über unsere Gegend und heimische Tiere Bescheid wusste, war im Vorteil. Ulrich Eichhoff und sein 10c-Team gaben den einen oder anderen Tipp, um Punkte zu retten. Aber dass Alfeld zum Landkreis Deutschland – neee: Niedersachachsen gehört ….?!

Nach dem ca. 2 km langen Weg, mit vielen unterschiedlichen Aufgaben waren alle Kinder zwar ein wenig erschöpft, aber sehr zufrieden. Für die Organisatoren war es toll zu hören, dass mehrere Schüler sagten: “ Ich möchte am liebsten jedes Jahr Waldjugendspiele haben.“ und mit dieser Aussage die volle Zustimmung ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler ernteten.